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Hier finden Sie aktuelle Meldungen der Innung des KFZ-Handwerks Bremerhaven-Wesermünde.
 
HU / AU - Am besten direkt in der Meister-Werkstatt    10.04.2018
Es gibt Angelegenheiten, die man als Autofahrer nach Möglichkeit nicht auf die lange Bank schieben sollte. Dazu gehören beispielsweise die Pkw-Haupt- (HU) und Abgasuntersuchung (AU). Werden ihre jeweiligen Termine nicht wahrgenommen, so hat man - je nach Länge der Fristüberschreitung - mit einem Verwarn- oder Bußgeld sowie Punkten in der Flensburger Verkehrssünderkartei zu rechnen.

Wer clever ist, lässt diese Untersuchungen in einem Meisterbetrieb der Kfz-Innung durchführen. Auf diese Weise werden häufig gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Denn sollte sich im Rahmen der Prüfungen herausstellen, dass das Fahrzeug technische Mängel hat oder die Abgaswerte nicht stimmen, kann beides gleich vor Ort ohne Vereinbarung eines weiteren Werkstatttermins in Ordnung gebracht werden.

Wer nicht sicher ist oder nicht weiß, wann die nächste HU fällig ist, wirft am besten einen Blick auf die entsprechenden Prüfplaketten an den Nummernschildern seines Wagens. Der auf den Plaketten oben angegebene Monat und die in der Mitte stehende Jahreszahl zeigen Monat und Jahr für die nächste HU an.
 
Reifen-Tipp: Hinten die guten    10.03.2018
Bonn. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe für Reifen beträgt 1,6 Millimeter. Doch viele Experten warnen davor, die letzten Toleranzen zu nutzen, um sparen zu wollen. Den Bodenkontakt zu verlieren sei gefährlich.

Die Reifen-Experten aus den Kfz-Meisterbetrieben raten daher, bei Winterreifen mindestens vier Millimeter Profil zu haben. Dabei sei es saisonal unabhängig, die besten beiden Reifen auf die Räder der Hinterachse aufzuziehen. Eine stabile Führung des Fahrzeugs erschwere das so genannte Übersteuern, das heißt, der Wagen bricht mit dem Heck aus. Der Tipp der Kfz-Meister: Neue Reifen auf die Hinterachse.
 
Kfz-Meister-Tipp: Pollen aussperren    04.03.2018
Bremerhaven.
Mit dem Frühlingserwachen kommen wieder die "Quälgeister" für Allergiker. Geschlossene Fenster, saubere Filter und gereinigte Fahrzeug-Innenräume sind unverzichtbar, denn bei Anfällen im Auto wird die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigt. Pollenfilter verhinderten das Eindringen von Feinstaub, Pilzsporen, Dieselruß und Pollen in den Fahrzeuginnenraum.

Die Auto-Experten der Kfz-Innung Bremerhaven-Wesermünde haben mit ihrem "Kfz-Meister-Tipp" unter anderem darauf hingewiesen, dass Allergiker beispielsweise die Jacke oder den Mantel stets im Kofferraum aufbewahren sollten. Ein Innenraumfilter, der auch, falls er nicht bereits werksseitig verbaut wurde, vom Kfz-Meister nachgerüstet werden könne, sei wichtig für eine reine Luft. Sei der Filter aber verdreckt, kehre sich seine Wirkung ins Gegenteil: Bakterien nisteten sich ein und gefährdeten die Gesundheit aufs Neue. Zudem sollten bei der Klimaanlagenreinigung auch der Verdampfer und die Filterumgebung regelmäßig gesäubert werden, sagen die Auto-Experten der Kfz-Innung. Autofahrer könnten selbst einen Test durchführen: Wenn die Scheibeninnenseiten zwei Wochen nach ihrer gründlichen Reinigung einen Schmutzfilm aufweisen, sei dies ein Hinweis für einen verstopften Pollenfilter.
Bild: ProMotor
 
Innung spricht 30 Jung-Gesellen frei    14.02.2018
30 junge Kfz-Mechatroniker, davon sieben mit der Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik, hat die Kfz-Innung Bremerhaven-Wesermünde in feierlichem Rahmen freigesprochen. Fünf von ihnen hatten ihre Prüfung bereits im Sommer 2017 abgelegt. Obermeister Karl Wilhelm Schnars gratulierte den Nachwuchskräften und bedankte sich auch bei den Prüfern, Berufsschullehrern und den Ausbildern der ÜLU.

Gastredner Stefan Duden von der Weser-Elbe Sparkasse freute sich über die Einladung und die damit verbundene Gelegenheit, den Jung-Gesellen im Namen der Wespa gratulieren zu dürfen. Dem Handwerk fühle sich die Wespa eng verbunden. „Die Gesellschaft braucht Unternehmen, die sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind“. Für die Zukunft legte Duden den Nachwuchs-Mechatronikern die Fortbildung zum Meister ans Herz: „Wir sprechen uns für die Meisterpflicht im Handwerk aus und freuen uns über Handwerksmeister, die sich selbstständig machen oder einen Betrieb übernehmen wollen.“

Dem schloss sich auch Thomas Heidenreich von der Beruflichen Schule für Technik an: „Die Technik schreitet schnell voran und die Anforderungen wachsen, aber auch die Chancen.“ Die abschließenden Worte eines Jung-Gesellen sprach Maurice Steffens vom Ausbildungsbetrieb MWB Fahrzeugtechnik.
 
Jetzt Batterien testen lassen    19.01.2018
Unnötige Stromverbraucher beim Start ausschalten

Einige Autofahrerinnen und Autofahrer werden schon bemerkt haben, dass bei niedrigen Temperaturen die Batterie Schwerstarbeit zu leisten hat. Daher empfehlen die Auto-Experten der Kfz-Innung Bremerhaven-Wesermünde, jetzt auf eine funktionsfähige und voll geladene Batterie zu achten. Obermeister Karl-Wilhelm Schnars: „Ein kleiner Batterie-Check im Meisterbetrieb der Kfz-Innung bringt Sicherheit für die kalte Jahreszeit.“

Besonders ältere und gestresste Stromspeicher sind den Belastungen des Winterbetriebs oft nicht mehr gewachsen. Sichtbares Zeichen schlapper Batterien sind gestrandete Pkw am Straßenrand. Schnars weist darauf hin, dass Angaben zur tatsächlichen Leistung einer Batterie nur mit speziellen Messgeräten in der Werkstatt möglich sind. Dennoch sollte per Sichtprüfung auf saubere Pole und Anschlussklemmen geachtet werden.

Autofahrerinnen und Autofahrer könnten das Leben der Batterie im Winter erleichtern, wenn vor allem beim Start unnötige Stromverbraucher abgeschaltet würden. Die Auto-Experten der Kfz-Innungen raten beispielsweise dazu, Radio, Sitzheizung, Gebläse, Beleuchtung, etc. beim Start des Fahrzeuges nicht zu nutzen.

Weitere Infos finden Sie hier auf der Seite.
 
Nachwuchs-Führungskräfte haben ihre Prüfungen abgeschlossen.    01.12.2017
Wir gratulieren herzlich.

von links nach rechts: Sven Regul, Thomas Törck, Michael Kuhn, Mathias Meinke, Marcel Mindermann, Jan von Ahnen, Marcel Nöhren gen. Stelling, Henrik Kube, Christopher Albohm, Max Ring. vorn: Wolfgang Medzech, Bernd Brunssen (Prüfungsausschuss)

Auch bestanden haben: Hendrik Bartels, Thorsten Büsing, Tom Kölpin, Stefan Plock, Watscheslaw Suchanov, Tim Lüllmann, Torsten Seipelt, Marcus Glei.
 
Öl hilft auch bei Kälte ...    20.11.2017

..., wenn der Autofahrer die richtige Wahl trifft. Besonders im Winter fehlt Batterien oft die nötige Kraft für den Motorstart. Die Auto-Experten der Kfz-Innung verwiesen jetzt in ihrer Serviceoffensive darauf, dass so genannte Leichtlauföle die Stromspender bei kalten Temperaturen um 25 Prozent entlasten und für einen schonenden Kaltstart sorgen. Grundsätzlich sollten Autofahrer rechtzeitig vor Wintereinbruch Zündkerzen, Batterie und Elektrik auf Schwachstellen von Fachleuten in den Kfz-Meisterbetrieben checken und das Motoröl kontrollieren lassen. Wer zu lange seinen Pkw mit altem oder zu wenig Öl bewege, riskiere im schlimmsten Fall einen Motorschaden.

Foto: ProMotor
 
Kfz-Experten treffen sich im Yacht-Club    14.11.2017

Innungsversammlung bietet Mitgliedern Infos zum Diebstahlschutz und zu Telematik-Nutzungsmöglichkeiten für freie Werkstätten und Mehrmarken-Händler

Autohäuser werden oft zu Tatorten. Besonders im Hinblick auf den Straftatbestand Diebstahl können das viele Unternehmer bestätigen. Aus diesem Grund hatte die Innung des Kraftfahrzeugtechnikerhandwerks Bremerhaven-Wesermünde zur jüngsten Mitgliederversammlung einen Experten zum Thema Diebstahlschutz eingeladen. Herr Suhse von den Nürnberger Versicherungen berichtete den Innungsmitgliedern von den aktuellen Maschen der Kfz-Diebe. „Die Fahrzeugschlüssel sind momentan der Dreh- und Angelpunkt des Diebstahlgeschehens“, erklärte Suhse. Oft würden Ganoven nach einer Probefahrt statt der Original-Schlüssel nur Rohlinge zurückgeben und hätten so nach Geschäftsschluss leichtes Spiel. Außerdem, so Suhse, gingen viele Betriebe nach wie vor zu sorglos mit Kundenschlüsseln um: „Viele Schlüssel liegen in der Werkstatt oder hinter dem Tresen ganz offen oder in Auftragsmappen herum“. Weitere Themen, die er ansprach, drehten sich um die Voraussetzungen, die Versicherungen an die Einlagerung von Reifen stellen sowie um den Versicherungsschutz bei Elementarschäden. Viele Versicherer würden Innungsbetrieben Sonderkonditionen bieten. Nach dem Vortrag berichtete Bernd Brunssen vom Servicebüro der Innung über aktuelle Themen, mit denen sich die Innung aktuell beschäftigt, darunter die Prüfungen im Bereich AU und Licht sowie die neuen Anforderungen an Bremsenprüfstände ab 2020. Aufmerksam machte er nochmals auf die im Dezember 2016 neu gefassten Reparaturbedingungen. Innungsbetriebe könnten diese im Servicebüro erhalten. Anschließend sprach Bernd Goldhammer, stellvertretender Obermeister für das Landgebiet, dem langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeiter Henry Bremer den Dank der Innung für großes Engagement bei der Prüfung von AU-Betrieben aus.

Telematik für freie Werkstätten


Im zweiten Vortrag des Abends ging es um die Frage, wie auch freie Werkstätten und Mehrmarken-Händler von der stetig wachsenden Fahrzeug-Telematik profitieren können. Als Antwort stellte Herr Gogolinski von der Firma Matthies das System Carespia vor. Dabei handelt es sich um ein Telematik-System, dass sich über einen kleinen Stecker für die OBD-Buchse (Dongle), eine Bluetooth-Verbindung und das Smartphone des Fahrers mit der Werkstatt verbindet. Diese soll dadurch die gleichen Vorteile nutzen können, wie sie Herstellern mit ihren eigenen Telematik-Diensten zur Verfügung stehen, zum Beispiel einen Überblick über fällige Inspektionen und Onboard-Diagnosen in Echtzeit. Anders als bei Hersteller-Systemen, so Gogolinski, könne der Kunde die Ortungsfunktion deaktivieren. Der Autofahrer bleibe Herr seiner Daten und persönliche Daten würden nicht weitergegeben. Innungsbetrieben bietet die Firma Matthies das System zum Testen für Sonderkonditionen an.
 
Fahrertipps: So rollt´s im Herbst und Winter    01.11.2017
Fahren im Winter heißt: defensiv und vorausschauend fahren, Abstand halten, gefühlvoll lenken, bremsen und Gas geben. Foto: ProMotor/Petair-Fotolia

Schleudern, schieben, ausbrechen. Im Herbst und Winter drehen Autos Pirouetten, weil Fahrer gedankenlos in die kalte Jahreszeit rutschen.

„Der Kopf entscheidet. Nur wer sich mit den Gefahren beschäftigt hat, kann darauf reagieren“, sagt Ruben Zeltner, Geschäftsführer im Fahrsicherheitszentrum Sachsenring. Seit 21 Jahren schickt der Coach Autofahrer auf präparierte Pisten. Das Ziel: kritische Situationen kennen, sehen, vermeiden und meistern.

Hier lauern Gefahren


Glätte auf nassem Laub im Herbst ist genauso gefährlich wie die auf Eis im Winter. Brisant sind Wetterumschwünge. Oft zieht nach einem warmen, sonnigen Tag schlagartig die Kälte ein.

Besonders in den Morgen- und Abendstunden mit Nebel kann es in Kurven, auf Landstraßen und in dunklen Waldschluchten rutschig werden.

Ein ähnlich gefährliches Spiel erleben Autofahrer mit dem Wintereinbruch. Bei Temperaturen um Null Grad Celsius schichtet sich durch ständiges Tauen und Frieren Eisschicht auf Eisschicht.

Auf Brücken bildet sich gefährliche Reifglätte. Vorsicht ist auch an Kreuzungen und Einmündungen geboten. Hier fährt der Verkehr den Schnee spiegelglatt.

Der Tipp des Trainers: kurz nach dem Start die Fahrbahn auf freier Strecke mit einem Bremstest checken. Rattert das Pedal, signalisiert das ABS eine vereiste Straße.

Notfälle beherrschen

Die generelle Regel lautet: defensiv und vorausschauend fahren, Abstand halten, gefühlvoll lenken, bremsen und Gas geben, ruckartige Bewegungen vermeiden. Wer dennoch in die Bredouille gerät, bleibt so sicher in der Spur:

Kurve kriegen. Schon vor der Biegung das Tempo zügeln, gefühlvoll lenken, den Blick bereits bei Einfahrt in die Kurve auf den Ausgang richten. Droht das Fahrzeug instabil zu werden, sofort die Kupplung treten und bremsen. Die Antriebsräder können jetzt eine bessere Seitenführung aufbauen.

Das A und O aber sind Winterreifen mit maximal vier Millimeter Profiltiefe. Die Kälteprofis greifen übrigens nicht erst auf Schnee und Eis, sondern spielen ihre Vorteile mit ihrer weichen Gummimischung und dem speziellen Profil schon bei unter 10 Grad Celsius auf trockener und nasser Fahrbahn aus.

Vollbremsung hinlegen. Das Angstthema schlechthin. „Viele Autofahrer sind zu zögerlich und treten bei Gefahr nicht kräftig genug aufs Bremspedal“, weiß Zeltner aus Trainererfahrung.

Will man dem Vordermann nicht aufs Heck krachen oder beim Ausweichen des Rehs an der 100jährigen Eiche landen, hilft nur: voll bremsen und sanft lenken. Den Rest erledigen ABS und ESP. Auf Eisesglätte steigen aber auch die aus. Das ist reine Physik. Vorausschauend fahren lautet der Rettungsschirm.

Schleudern abfangen. Die Ansage hier: richtig in die Bremse reinstemmen und gleichzeitig gegenlenken. Das alles schnell und gezielt. Die Vorderräder müssen dabei in die gewünschte Fahrtrichtung zeigen.

Was viele nicht wissen: Ein schleuderndes Fahrzeug ist auf griffigem Boden aufgrund des höheren Tempos und der erforderlichen schnellstmöglichen Reaktion am schwersten abzufangen.

Berg rauf- und runterfahren. Im zweiten Gang geht es mit wenig Gas und schnellem Hochschalten rauf. ASR auf losem Schnee wenn möglich abschalten. Besitzer von Automatikautos nutzen das „Winterprogramm“.

Rührt und rückt sich das Fahrzeug partout nicht, sollte die Antriebsachse belastet werden. Insassen steigen entweder aus oder um. Bei der langsamen Runterfahrt hilft die Motorbremse.

Blendung verschmerzen. Nichts blendet mehr als der Gegenverkehr oder die tief stehende Sonne. Zeltner: „So schwer es auch fällt – nie ins Licht Entgegenkommender oder in die Sonne schauen. Orientierung gibt der rechte Fahrbahnrand.“

Schmutzige, verschmierte und zerkratzte Scheiben verschlechtern den Durchblick zusätzlich. Der Dreck außen und der Schmierfilm innen verschwinden mit Wasser und Scheibenreiniger. Anschließend trocknen, bis es quietscht.

Die Wischergummis nicht vergessen. „Frontscheiben sind nach fünf Jahren oft sandgestrahlt. Die Investition in eine neue lohnt“, rät der Trainer.

Aus der Schneewehe schaukeln. Schunkeln ist nicht jedermanns Sache, hilft aber aus dem Tiefschnee. Das kurzzeitige Vor- und Zurückstoßen ohne ASR und Durchdrehen der Räder sorgt für den nötigen Schwung. Notfalls eine Fußmatte unter die Antriebsräder legen.
 
Richtige Pflege für Reifen    01.11.2017
Reifen sollten nur mit Wasser und Seife gereinigt werden. Darauf weisen die Fachleute des Kfz-Gewerbes hin. Dies sei zwar regelmäßig notwendig, um kleine Steine aus dem Profil zu entfernen, darüber hinausgehende Reinigungsmethoden seien aber für das Material schädlich.
Insbesondere Hochdruckreiniger könnten durch den harten Strahl die Reifen nachhaltig schädigen. Deshalb müsse ein Mindestabstand von 20 Zentimetern eingehalten werden.
Öl- und lösungsmittelhaltige Reiniger seien ebenso wie Felgenreiniger Gift fürs Gummi und sollten nicht mit dem Pneu in Berührung kommen.
Ob Reifen bereits Schaden genommen haben, erkennt man an kleinen Einschnitten an den Reifenflanken.
 
 
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desinet - Community | kfz-innung-bremerhaven.de | Bremerhaven, 19.04.2018 13:51