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Hier finden Sie aktuelle Meldungen der Innung des KFZ-Handwerks Bremerhaven-Wesermünde.
 
Eine schmierige Sache    11.11.2007
Sicherheit verlangt regelmäßige Scheibenpflege

Schmutz, Laub und Schneematsch setzen der Frontscheibe eines Fahrzeugs insbesondere im Herbst und Winter heftig zu. Der Durchblick geht verloren.
Die Scheibenpflege sollte daher aus Sicherheitsgründen regelmäßig erfolgen.
Die Experten in den Kfz-Innungen haben einige Tipps zusammengefasst:

Die Scheiben sollten stets nur mit einem silikonfreien Glasreiniger gesäubert werden. Das gilt für außen und innen. Gerade bei Rauchern setzt sich auf der Innenseite schnell ein Schmierfilm ab. Nach jeder Wagenwäsche mit Wachspflege muss die verbliebene Wachsschicht auf den Scheiben abgewaschen werden.

Auch eine neue Frontscheibe nützt wenig, wenn die Wischerblätter nicht optimal funktionstüchtig sind.
Mindestens einmal im Jahr sollten Sie daher ausgetauscht werden. Außerdem sollten nach jeder Wagenwäsche die Gummilippen der Wischerblätter gereinigt und ebenfalls die Wachsreste entfernt werden. Oftmals fällt Fahrern der allmählich fortschreitende Verschleiß der Wischer gar nicht auf, denn sie haben sich an den kontinuierlichen Schmierfilm gewöhnt.
Bei Minusgraden können die Wischerblätter an der Scheibe festkleben. Wer sie trotzdem in Bewegung setzt, kann Wischer und Scheiben beschädigen. Beim Freikratzen der Scheiben daher immer vorsichtig die Wischerblätter (auch in der Heckscheibe) lösen.

Der Zahn der Zeit nagt auch am Glas. Zerkratzte Frontscheiben können ein störendes Streulicht erzeugen. In jedem Fall muss die Scheibe ausgetauscht werden, wenn ein Loch oder Riß im Sichtfeld ist, also in einem etwa DIN A4 großen Bereich in Augenhöhe. Bei der TÜV-Untersuchung werden auch außerhalb des Sichtfeldes liegende kleinere Beschädigungen auf der Mängelliste notiert.
Foto:Promotor
 
Zwei Jahre sind genug ...    31.07.2007
"Alte" Bremsflüssigkeit kann gefährlich werden

Mehr als 15 Prozent aller PKW in Deutschland -dies sind rund sieben Millionen- sind laut Experten mit überalterter Bremsflüssigkeit unterwegs. Bei den mehr als zehn Jahre alten Fahrzeugen seien es sogar 26 Prozent. Die Service-Experten des Kraftfahrzeuggewerbes haben die Zahlen zum Anlass genommen, auf die Gefahren durch "alte" Bremsflüssigkeit hinzuweisen. In kritischen Situationen könne es den "Tritt ins Leere" statt erhoffter Bremsung geben.

Liege der Siedepunkt neuer Bremsflüssigkeit noch bei 270 bis 200 Grad Celsius, gelte als absolute Mindestanforderung 165 Grad. Darunter werde es gefährlich. Denn: Die in Extremsituationen oftmals mehrere 100 Grad heißen Bremsscheiben übertrügen diese hohen Temperaturen auch auf die Bremsflüssigkeit. Diese bilde bei einem zu niedrigen Siedepunkt unweigerlich Dampfblasen. Es könne also zum gefürchteten Bremsversagen oder zu einer drastischen Einschränkung der Bremswirkung kommen. Ein regelmäßiger Check der Bremsflüssigkeit durch den Fachmann und ein Wechsel alle zwei Jahre werde empfohlen.
Grund für den im Laufe der Zeit sinkenden Siedepunkt der Bremsflüssigkeit, sagten die Experten der Kfz-Innung, sei die Aufnahme von Wasser, die einerseits produktspezifisch, andererseits umgebungsbedingt – zum Beispiel durch eine verstopfte Be- und Entlüftung des Ausgleichsbehälterdeckels, gegeben ist.
Foto:Promotor
 
Reparaturen nur im Fachbetrieb durchführen lassen    05.10.2006
Kaum eine andere Branche steht so stark im medialen Fokus wie die Automobilwirtschaft. Ob Auto-Tests, Service-Tests, Fahrberichte oder Internet-Foren – Positives und Negatives rund um die individuelle Mobilität ist im Gespräch. Bei über 80 Millionen Reparatur- und Wartungsaufträgen pro Jahr gibt es hier und da auch Unstimmigkeiten und Beschwerden.
Das Kraftfahrzeuggewerbe mit seinen heute 41.400 Betrieben und fast 485.000 Beschäftigten stellt sich seit über drei Jahrzehnten mit den Schiedsstellen der Kritik seiner Kunden. Ein Sprecher des Verbandes sagte dazu: „Der geringe, in Prozenten nicht nennenswerte, Anteil von 14.000 Beschwerden im Jahr bei über 80 Millionen Aufträgen bestätigt die gute Arbeit in den Kfz-Meisterbetrieben. Jede einzelne Kritik nehmen die Mitgliedsbetriebe aber sehr ernst und stellen sich auf Kundenwunsch dem Spruch der Schiedsstelle“.

Zehn Tipps im „Umgang mit dem Autoservice“ sollen helfen, Missverständnisse zu vermeiden:
  1. Nur im Kfz-Meisterbetrieb
    Qualität und Service bieten anerkannte Kfz-Meisterbetriebe, erkennbar am weiß-blauen Meisterschild.
  2. Bei Anruf-Termin
    Wartezeiten können durch Terminabsprache vermieden werde. Kleinere Reparatur- oder Wartungsarbeiten können nach Absprache mit kurzer Wartezeit erledigt werden.
  3. Eine Frage des Geldes
    Voraussichtliche Kosten sollten im Vorfeld geklärt werden. Reguläre Inspektionen und Wartungen lassen sich vom Betrieb in der Regel einschätzen, bei Unfallreparaturen bringt ein Kostenvoranschlag Klarheit.
  4. Schriftlich direkt
    Ein schriftlicher Auftrag über die anfallenden Arbeiten hilft, Missverständnisse zu vermeiden, Serviceannahme am Fahrzeug.
  5. Grenzen setzen
    Setzen Sie auf das Antragsformular ein Preislimit, das ohne Ihre Zustimmung nicht überschritten werden darf und geben Sie dem Kfz-Meister eine Telefonnummer, unter der Sie erreichbar sind, falls zusätzliche Reparaturarbeiten und damit zusätzliche Kosten anfallen.
  6. Fragen und Antworten
    Unklare Positionen auf der Servicerechnung direkt vor Ort mit dem Servicemeister abklären.
  7. Im Falle eines Falles…
    Sollte der Fall eintreten, dass der Kfz-Meisterbetrieb nicht zu Ihrer Zufriedenheit gearbeitet hat, können Sie auf einer Nachbesserung bestehen. Wenden Sie sich an den Servicemeister oder an den Geschäftsführer des Betriebes.
  8. Anwalts Liebling?
    Sollten Sie mit der Werkstatt unzufrieden sein, sind die Schiedsstellend des Deutschen Kfz-Gewerbes Ihre Ansprechpartner. Ihre Kfz-Innung nennt Ihnen die für Sie zuständige Schiedsstelle, die kostenfrei Streitigkeiten außergerichtlich regelt.
    Adressen im Internet unter www.kfzgewerbe.de oder www.kfz-schiedsstelle.de
  9. Unfall-Service
    Ein Unfallschaden wird schnell und unbürokratisch abgewickelt, wenn Sie die Reparaturkostenbestätigung unterschreiben. Die Werkstatt rechnet dann mit der Versicherung ab, ohne dass Sie in Vorkasse treten müssen.
  10. Auf Wiedersehen
    Halten Sie die von Ihrem Kfz-Meister und die vom Hersteller empfohlenen Inspektionstermine ein. Faustregel: Einmal im Jahr in die Werkstatt zum Check.
    Bedenken Sie: Service bedeutet auch Werterhalt. Weitere Informationen im Internet unter www.kfz-gewerbe.de
Foto:Promotor
 
Innung des Kraftfahrzeugtechnikerhandwerks mit eigenem Internetauftritt    05.12.2005
In der heutigen Zeit ist es mittlerweile unumgänglich, mit einer guten Internetpräsenz aktuelle Informationen bereitzustellen.
Eine gut strukturierte Plattform hat nicht nur die Aufgabe interessierten Personen einen Überblick über das Leistungsspektrum der jeweiligen Institution zu geben, sie kann darüber hinaus auch die interne Kommunikation innerhalb der Branche verbessern.

So können beispielsweise Rundschreiben oder auch andere Mitteilungen schnell und kostenlos über das Internet an die Mitglieder versandt werden. Das spart nicht nur Papier und Porto, sondern auch eine Menge Zeit und Arbeitsaufwand.

Durch eine geschlossene Benutzerverwaltung können Betriebe für Bereiche freigeschaltet werden, um Beiträge zu sehen, die ein nicht angemeldeter Benutzer gar nicht lesen kann.
Dies garantiert, dass immer genau die richtige Gruppe mit dem Thema angesprochen wird.
 
Nur paarweise tauschen ...    15.10.2005
Defekte Glühlampen sollten immer gleich paarweise getauscht werden, raten die Fachleute der Kfz-Meisterbetriebe. Hintergrund dieses Tipps ist die Tatsache, dass die Lebensdauer solcher Lampen zeitlich genau definiert ist. Die Gefahr, dass in Kürze auch die zweite Lampe ausfällt, ist daher erheblich. Dieser Rat gilt im Übrigen nicht nur für die Frontscheinwerfer, sondern ebenfalls für alle übrigen Leuchten. Wer darüber hinaus auf Nummer Sicher gehen will, rüstet sein Fahrzeug bei einer solchen Gelegenheit gleich auf Tagfahrlicht um, das die Verkehrssicherheit deutlich verbessert. Modernes Tagfahrlicht wie zum Beispiel Lightatday besitzt trotz doppelter Einsatzdauer die gleiche Lebenserwartung wie herkömmliche Lampen.
 
 
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desinet - Community | kfz-innung-bremerhaven.de | Bremerhaven, 24.09.2018 20:12