Aktuelle Meldungen   1 2 3 4 5 6 7       
Hier finden Sie aktuelle Meldungen der Innung des KFZ-Handwerks Bremerhaven-Wesermünde.
 
Fahrertipps: So rollt´s im Herbst und Winter    01.11.2017
Fahren im Winter heißt: defensiv und vorausschauend fahren, Abstand halten, gefühlvoll lenken, bremsen und Gas geben. Foto: ProMotor/Petair-Fotolia

Schleudern, schieben, ausbrechen. Im Herbst und Winter drehen Autos Pirouetten, weil Fahrer gedankenlos in die kalte Jahreszeit rutschen.

„Der Kopf entscheidet. Nur wer sich mit den Gefahren beschäftigt hat, kann darauf reagieren“, sagt Ruben Zeltner, Geschäftsführer im Fahrsicherheitszentrum Sachsenring. Seit 21 Jahren schickt der Coach Autofahrer auf präparierte Pisten. Das Ziel: kritische Situationen kennen, sehen, vermeiden und meistern.

Hier lauern Gefahren


Glätte auf nassem Laub im Herbst ist genauso gefährlich wie die auf Eis im Winter. Brisant sind Wetterumschwünge. Oft zieht nach einem warmen, sonnigen Tag schlagartig die Kälte ein.

Besonders in den Morgen- und Abendstunden mit Nebel kann es in Kurven, auf Landstraßen und in dunklen Waldschluchten rutschig werden.

Ein ähnlich gefährliches Spiel erleben Autofahrer mit dem Wintereinbruch. Bei Temperaturen um Null Grad Celsius schichtet sich durch ständiges Tauen und Frieren Eisschicht auf Eisschicht.

Auf Brücken bildet sich gefährliche Reifglätte. Vorsicht ist auch an Kreuzungen und Einmündungen geboten. Hier fährt der Verkehr den Schnee spiegelglatt.

Der Tipp des Trainers: kurz nach dem Start die Fahrbahn auf freier Strecke mit einem Bremstest checken. Rattert das Pedal, signalisiert das ABS eine vereiste Straße.

Notfälle beherrschen

Die generelle Regel lautet: defensiv und vorausschauend fahren, Abstand halten, gefühlvoll lenken, bremsen und Gas geben, ruckartige Bewegungen vermeiden. Wer dennoch in die Bredouille gerät, bleibt so sicher in der Spur:

Kurve kriegen. Schon vor der Biegung das Tempo zügeln, gefühlvoll lenken, den Blick bereits bei Einfahrt in die Kurve auf den Ausgang richten. Droht das Fahrzeug instabil zu werden, sofort die Kupplung treten und bremsen. Die Antriebsräder können jetzt eine bessere Seitenführung aufbauen.

Das A und O aber sind Winterreifen mit maximal vier Millimeter Profiltiefe. Die Kälteprofis greifen übrigens nicht erst auf Schnee und Eis, sondern spielen ihre Vorteile mit ihrer weichen Gummimischung und dem speziellen Profil schon bei unter 10 Grad Celsius auf trockener und nasser Fahrbahn aus.

Vollbremsung hinlegen. Das Angstthema schlechthin. „Viele Autofahrer sind zu zögerlich und treten bei Gefahr nicht kräftig genug aufs Bremspedal“, weiß Zeltner aus Trainererfahrung.

Will man dem Vordermann nicht aufs Heck krachen oder beim Ausweichen des Rehs an der 100jährigen Eiche landen, hilft nur: voll bremsen und sanft lenken. Den Rest erledigen ABS und ESP. Auf Eisesglätte steigen aber auch die aus. Das ist reine Physik. Vorausschauend fahren lautet der Rettungsschirm.

Schleudern abfangen. Die Ansage hier: richtig in die Bremse reinstemmen und gleichzeitig gegenlenken. Das alles schnell und gezielt. Die Vorderräder müssen dabei in die gewünschte Fahrtrichtung zeigen.

Was viele nicht wissen: Ein schleuderndes Fahrzeug ist auf griffigem Boden aufgrund des höheren Tempos und der erforderlichen schnellstmöglichen Reaktion am schwersten abzufangen.

Berg rauf- und runterfahren. Im zweiten Gang geht es mit wenig Gas und schnellem Hochschalten rauf. ASR auf losem Schnee wenn möglich abschalten. Besitzer von Automatikautos nutzen das „Winterprogramm“.

Rührt und rückt sich das Fahrzeug partout nicht, sollte die Antriebsachse belastet werden. Insassen steigen entweder aus oder um. Bei der langsamen Runterfahrt hilft die Motorbremse.

Blendung verschmerzen. Nichts blendet mehr als der Gegenverkehr oder die tief stehende Sonne. Zeltner: „So schwer es auch fällt – nie ins Licht Entgegenkommender oder in die Sonne schauen. Orientierung gibt der rechte Fahrbahnrand.“

Schmutzige, verschmierte und zerkratzte Scheiben verschlechtern den Durchblick zusätzlich. Der Dreck außen und der Schmierfilm innen verschwinden mit Wasser und Scheibenreiniger. Anschließend trocknen, bis es quietscht.

Die Wischergummis nicht vergessen. „Frontscheiben sind nach fünf Jahren oft sandgestrahlt. Die Investition in eine neue lohnt“, rät der Trainer.

Aus der Schneewehe schaukeln. Schunkeln ist nicht jedermanns Sache, hilft aber aus dem Tiefschnee. Das kurzzeitige Vor- und Zurückstoßen ohne ASR und Durchdrehen der Räder sorgt für den nötigen Schwung. Notfalls eine Fußmatte unter die Antriebsräder legen.
 
Richtige Pflege für Reifen    01.11.2017
Reifen sollten nur mit Wasser und Seife gereinigt werden. Darauf weisen die Fachleute des Kfz-Gewerbes hin. Dies sei zwar regelmäßig notwendig, um kleine Steine aus dem Profil zu entfernen, darüber hinausgehende Reinigungsmethoden seien aber für das Material schädlich.
Insbesondere Hochdruckreiniger könnten durch den harten Strahl die Reifen nachhaltig schädigen. Deshalb müsse ein Mindestabstand von 20 Zentimetern eingehalten werden.
Öl- und lösungsmittelhaltige Reiniger seien ebenso wie Felgenreiniger Gift fürs Gummi und sollten nicht mit dem Pneu in Berührung kommen.
Ob Reifen bereits Schaden genommen haben, erkennt man an kleinen Einschnitten an den Reifenflanken.
 
Batterien prüfen lassen ...    15.10.2017
Gerade in der kalten Jahreszeit leisten Batterien Schwerstarbeit und sollten daher regelmäßig kontrolliert werden. Die Fachleute im Kfz-Meisterbetrieb überprüfen den Säure- und Ladezustand der Batterie und weisen auf mögliche Defekte hin.
Foto:ProMotor
 
BIM - Ausbildung verständlich erklärt und gut informiert    20.09.2017
Handwerksberufe praktisch erleben.

Diese Chance hatten rund 4.200 Schüler bei der Job4U-Messe in der Bremerhavener Stadthalle. Die Berufsinformationsmesse (BIM) wird schon seit einigen Jahren an dieser Stelle für die jungen Ausbildungssuchenden veranstaltet. Wie in den Vorjahren hatte die Kreishandwerkerschaft einen 120 Quadratmeter großen Stand gebucht, auf dem sich die Innungen präsentieren konnten. Auch die KFZ-Innung war mit von der Partie und zeigte, dass Ausbildungsberufe in dem Bereich mehr sind, als reine " Schrauber". Mit der Resonanz bei den Jugendlichen zeigten sich die Innung zufrieden. Viele Schüler nutzten die Gelegenheit, einmal selbst live Fragen über die einzelnen Berufe loszuwerden.
 
Verantwortung für Sicht und Licht    06.09.2017
Regelmäßige Kontrollen erhöhen die Verkehrssicherheit

Natürlich gehört der alljährliche Licht-Test zum Pflichtprogramm eines jeden Autofahrers. Aber auch während der übrigen Monate sollte der verantwortungsbewußte Fahrzeuglenker auf die Sicherheit seiner Beleuchtungseinrichtungen und klare Sicht achten. Die folgenden Tipps sind auch für automobile Laien kein Buch mit sieben Siegeln:
  1. Achten Sie stets auf klare Scheiben rundum, auch von innen. Kunststoffausdünstungen und Zigarettenqualm lassen die Scheiben beschlagen und behindern die Sicht, u.a. durch verstärkte Blendwirkung, besonders nachts erheblich.
  2. Reinigen Sie nach jeder Autowäsche mit Wachspflege die Scheiben mit einem silikonfreien Glasreiniger. Gleiches gilt für die Scheibenwischer, die spätestens alle zwölf Monate ausgetauscht werden sollten.
  3. Achten Sie auf Steinschläge und Kratzer auf der Frontscheibe. Diese können nicht nur Streulicht verursachen sondern auch beim TÜV für Probleme sorgen.
  4. Säubern Sie bei nassen und schmierigen Fahrbahnbedingungen öfter rundum die Scheinwerfer- und Lampengläser. Bereits gering verschmutzte Gläser verringern die Lichtstärke um bis zu 85 Prozent. Besitzer von Fahrzeugen mit Scheinwerfer-Reinigungsanlagen sollten ihrer Heckbeleuchtung besondere Aufmerksamkeit widmen und den Waschwasser-Vorrat im Auge behalten.
  5. Setzen Sie im Winter dem Waschwasser ein Frostschutzmittel, im Sommer einen Scheibenreiniger zu.
  6. Kontrollieren Sie möglichst wöchentlich durch einen kurzen Rundgang alle Beleuchtungseinrichtungen. Hat das Auto kein Selbstdiagnose-System und ist kein Beifahrer für Blinker- und Bremslichtkontrolle vorhanden, überprüfen Sie vor der Garagen- oder Hauswand deren Funktion.
  7. Tauschen Sie bei Ausfall einer Leuchte immer auch gleich die parallele Glühlampe aus, da deren Lebensdauer in etwa ihrer „Zwillingsschwester“ gleicht. Das Mitführen einer Ersatzlampenbox erweist sich hierbei als äußerst praktisch. Im Übrigen ist diese in vielen Urlaubsländern bereits Pflicht.
  8. Herkömmliche Glühlampen, besonders minderer Qualität. können bis zu 50 Prozent ihrer Leuchtkraft verlieren. Tauschen Sie solche Lampen umgehend aus, auch wenn sie noch „funktionieren“.
  9. Tunen Sie wo immer möglich technisch sinnvoll Ihre Lichtanlage. Tagfahrlicht wie Lightday sowie Nebelscheinwerfer sollten heute zur Standartausrüstung gehören, zumal Tagfahrlicht in vielen europäischen Ländern vorgeschrieben ist.
  10. Achten Sie unbedingt immer auf den Beladungszustand Ihres Fahrzeuges und passen Sie die manuelle Leuchtweitenregulierung entsprechend an.
  11. Führen Sie stets eine leistungsstarke kombinierte Signal- und Pannenleuchte mit, um bei nächtlichen Pannen im wahrsten Sinne des Wortes nicht im Dunkeln zu stehen.

Oder schauen sie auch bei der Aktion Licht-Check vorbei. Diese findet immer im Oktober statt.
 
Aktuelle Dieseldiskussion    01.09.2017
Wie haben hier für Sie die wichtigsten Punkte zur Dieseldiskussion zusammengefasst. Der Bundesverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe hat dazu zwei Unterlagen heraus gegeben, in der die wichtigsten Punkte beschrieben werden.
 
Anhang: RS134-48_Anlage3_Fragen-u.pdf
Anhang: RS134-48_Anlage1_Die_Dies.pdf
 
Meister-Lehrgang für Kfz-Mechatroniker    14.08.2017

Fachkräfte mit dem Gesellenbrief im Kfz-Handwerk können sich ab dem 4. September wieder bei der Akademie des Handwerks in Bremerhaven auf den Teil II der Meisterprüfung (Fachtheorie) vorbereiten. Der Lehrgang findet in Teilzeit-Unterricht an drei Abenden pro Woche statt und kann deshalb gut neben dem Beruf besucht werden.

In Anschluss können die Teilnehmer den Lehrgang zum Teil I (Fachpraxis) in Teilzeit besuchen. Die Lehrgänge zu den Teilen III (Ausbildereignungsprüfung) und IV (Betriebswirtschaft) werden sowohl in Teilzeit als auch in Vollzeit angeboten. Das ermöglicht einen zügigen Abschluss der gesamten Meisterausbildung.

Interessenten können sich bei der Akademie ausführlich beraten lassen und bekommen auch Ratschläge dazu, wie sie die Meisterausbildung am besten in ihr Berufs- und Privatleben integrieren können. Außerdem bietet die Akademie eine erste Beratung zur Finanzierung der Lehrgänge mit Hilfe des Aufstiegs-BaföGs. Dieses umfasst eine finanzielle Förderung von bis zu 64 Prozent der Lehrgangskosten.

Für weitere Auskünfte können sich Interessenten unter Tel. 0471/185-223 oder per E-Mail unter info@akademie-bremerhaven.de an die Akademie wenden. Informationen auch unter www.akademie-bremerhaven.de
 
Licht Test 2017 kommt im Oktober    10.08.2017
Funktionierendes Licht am Auto ist ein absolutes Sicherheits-Muss. Dennoch ist jedes dritte Fahrzeug mit Mängeln an der Beleuchtung unterwegs. Grund genug für die Polizei, gerade im Herbst verstärkt auf das Autolicht zu achten.

Daher nutzen Sie die Termine im Oktober in Ihrer KFZ-Werkstatt der Innung, um sich nicht nur die Plakette abzuholen, sondern auch etwas aktiv für die Sicherheit im Straßenverkehr zu tun. Weitere Infos folgen bald.

Foto:ProMotor
 
Anhang: RS086-13Anlage2_Argumenta.pdf
 
    05.02.2017
Das Kfz-Handwerk in der Region Bremerhaven-Wesermünde freut sich über 41 neue Gesellen. Bei der Freisprechungsfeier der Kfz-Innung nahmen sie ihre Prüfungszeugnisse und die Gesellenbriefe entgegen. Obermeister Karl Wilhelm Schnars sprach sie aus der Ausbildung frei und gratulierte Ihnen zur bestandenen Prüfung. Dem schloss sich auch Astrid Vockert, CDU Landtagsabgeordnete im Niedersächsischen Landtag, und nach eigenen Worten begeisterte Autofahrerin, an. In ihrer Rede ging sie unter anderem auf die rasante technische Entwicklung in der Kfz-Branche ein, Stichwort Digitalisierung. Aus diesem Grund gelte für die jungen Gesellen, bei der Aus- und Weiterbildung immer am Ball zu bleiben. Wer das tue, dem biete die Automobilwirtschaft eine spannende Perspektive. Dank richtete Vockert all denjenigen aus, die zu Gelingen der Ausbildung beigetragen haben, Ausbildungsbetrieben, Ausbildern, Lehrern, und den ehrenamtlichen Mitgliedern des Prüfungsausschusses.

Die Gesellenprüfung haben bestanden: Mika Michel Böning, Marcel Brand, Rico Bruchmann, Tim Charitius, Mazlum Eti, Daniel Fidalgo Goncalves, Dennis Frings, Thomas Fröhlich, Oleksii Gensitskyi, Kevin Karl Heinsohn, Dennis Hendrich, Fabio Hintke, Mohammed Ibrahim, Lars Jacobs, Valentin Kebernik, Julian Kofent, Dominik Krämer, Magnus Laube, Tobias Maibaum, Sidney Maruhn, Patrick Meyer, Torge Meyer, Christopher Mylo, Marvin Naußed, Cristiano Pereira de Almeida, Tiago Pinto Reis Fernandes, Milan Skerßies, Dominik Steffens, Kolja-Benedikt Terpstra, David Voß, Neven Vucetic, Jannis Wiemken und Tom Willms. Bereits im Sommer des vergangenen Jahres haben die Prüfung bestanden: Ray Johnson, Kristin Grauschopf, Christoph Brönhorst, Frerk Hornbostel, Gautier Kivoloka, Keven Schöll, Fabian Lüder und Nils Zierahn.
 
Berufsinformationsbörse in Bad Bederkesa    04.11.2016
Am Freitag, den 04. November 2016 fand in der Schule an der Mühle in Bad Bederkesa die 5. Berufsinformationsbörse (BIB) statt. Die Kfz-Innung Bremerhaven-Wesermünde war mit einem Informationsstand vertreten. Während der BIB wurde Schulabgängern und interessierten Schülern der Haupt- und Realschule die Möglichkeit gegeben, sich über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren. Neben anderen Gewerken konnte die KFZ-Innung so in entspannter Atmosphäre jungen Leuten die Vielfalt im Bereich Kraftfahrzeuge vermitteln. Mit auf der Veranstaltung war auch ein Auszubildender der Innung, der Interessierten Informationen aus erster Hand lieferte.

Vielen Dank an dieser Stelle an Kerem Kirmit, der seine Sache wirklich toll gemacht hat.
 
 
Seite 2 von 7   1 2 3 4 5 6 7       
 
desinet - Community | kfz-innung-bremerhaven.de | Bremerhaven, 25.06.2018 15:57